Dörpener Schüler finden es „cool, ein eigenes Konzert zu gestalten“

„Ich finde es cool, ein eigenes Konzert oder Event zu gestalten und zu entwerfen“, sagt Maria Krull. Die 15-Jährige ist eine der sechs Schülermanager zwischen 13 und 16 Jahren, die zwei Konzerte am Freitag, 7. September, im Rahmen des Tonali-Projektes an der Oberschule Dörpen organisieren. Neben dem Interesse am Organisatorischen ist auch die Liebe zur Musik Hauptgrund für die Teilnahme am Wettbewerb.
Alle beteiligten Schüler sind Mitglieder der Bläserklasse und teilweise auch des Schulorchesters. Neben dem Konzert sind noch eine Autogrammstunde sowie ein Workshop für Saxofon und Klarinette geplant.
In einem Auftaktworkshop lernten sie zusammen mit den Schülermanagern der anderen Schulen das Projekt und das „Signum Saxophone Quartet“ kennen. Später informierten sie sich genauer über Blaz, den Künstler, der ihre Schule besuchen wird.
„Wir haben schon mit ihm telefoniert und ihn so kennengelernt“, erzählt Josie Wöste (15). Und die Band komme gut an. Die 16-jährige Alina Läken sagt: „Ich finde, dass die Musiker mit sehr viel Gefühl spielen.“
Mit der Werbung sei direkt, als die Schüler „am nächsten Tag in der Schule waren“, begonnen worden, so Krull. Dazu gehören Mundpropaganda innerhalb der Oberschule, selbst gestaltete Plakate sowie Gespräche mit anderen Schulen.
Außerdem sollen die Schüler das Konzert moderieren. Diese Aufgabe übernimmt der 15-jährige Bernhard Schmitz. Zuletzt müsse „nur noch“ für die Verpflegung gesorgt werden. Was die eigenen Siegeschancen angeht, sind sich die Schülermanager nicht einig. Die Meinungen darüber schwanken zwischen „eher gering“, „nicht absehbar“ „eins zu drei“ und „gut“, wobei letztere die häufigste Einschätzung ist.
(Aus der Ems-Zeitung vom 5.09.2018)