• Increase font size
  • Default font size
  • Decrease font size
Start Informationen/Aktuelles
Information

Ems-Zeitung 21.03.2015:


 

 Ems-Zeitung 19.03.2015:

 

 

 

 


 

 


Dörpener Oberschüler steigen in den Job-Bus



Dörpen. Was macht eigentlich ein Flachglasmechaniker oder Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik? 15 Schüler der Oberschule Dörpen haben den Job-Bus für Schüler des Wirtschaftsverbandes Wachstumsregion Ems-Achse genutzt, um auf diese Fragen eine Antwort zu bekommen.

In Kooperation mit dem Landkreis Emsland und der Agentur für Arbeit standen Firmenbesuche bei Hero-Glas in Dersum und Elektro Radtke in Neulehe an. „Mit dem Job-Bus möchten wir Schülern die Möglichkeit geben, Betriebe aus der Region und deren Ausbildungsberufe direkt vor Ort kennenzulernen“, erklärt Projektberater Jens Stagnet von der Wachstumsregion Ems-Achse. Neben der Vorstellung der Unternehmen und einer Betriebsbesichtigung steht vor allem das praktische Erleben im Vordergrund. So konnten die Schüler selbst Hand anlegen, Glas schneiden und kleben, Steckverbindungen für Sicherungskästen zusammenbauen.

Hintergrund der Aktion ist, dass den Schülern von insgesamt 320 Ausbildungsberufen in der Region nach Auffassung der Ems-Achse nur sehr wenige tatsächlich bekannt sind und vor allem die Vorstellung fehlt, welche Tätigkeiten am Arbeitsplatz ausgeübt werden. Durch die Job-Busse sollen die Schüler die Möglichkeit bekommen, sich von Auszubildenden und Ausbildungsleitern direkt am Arbeitsplatz die einzelnen Arbeitsschritte und Abläufe sowie die Inhalte der Ausbildung erklären und zeigen zu lassen.

Der Schüler Job-Bus ist eine von mehr als 30 Maßnahmen im Rahmen der Fachkräfteinitiative „Ems-Achse: Jobmotor Nordwest“. Bisher nutzten 80 Schüler das Angebot, sich auf diese Weise über Ausbildungsberufe in der Region zu informieren.

 

 (Quelle: NOZ-Online 23.02.15)


 

 

 Angel-AG : Nistkästen Aktion 2015

Die Angel-AG unter der Leitung von Herrn Bornhalm hat in dieser Woche die Nistkästen im Biotop "Am Uppel" gereinigt und teilweise alte Nistkästen durch neue ersetzt. In den nächsten Wochen werden weitere Pflegearbeiten am Biotop von der Angel-AG vorgenommen.

 


 

Treffen ehemaliger Lehrer des Schulzentrums Dörpen

 

In der vergangenen Woche trafen sich die ehemaligen Lehrer des Schulzentrums Dörpen, dabei wurden unter anderem die erfolgreichen Umbau- und Sanierungsarbeiten am Gebäude bestaunt.

 


 

 

 Gelber Bote Februar 2015 

 
 Eine neue Ausgabe unserer "Hauszeitung" mit vielen neuen Informationen für Eltern und Schüler ist online.
 
 

 
 

Oberschule Dörpen sagt Direktor „Blacky“ Ade

 

 

Wenn die Schüler im nördlichen Emsland am Freitag ihre Halbjahreszeugnisse entgegennehmen, geht an der Oberschule Dörpen eine Ära zu Ende. Nach über 25 Jahren als Schulleiter wechselt Oberschuldirektor Bernhard Schwarz in den Ruhestand. In einem mehr als zweistündigen, unterhaltsamen Festakt würdigten am Donnerstag zahlreiche Weggefährten die Verdienste des Aschendorfers um die Entwicklung des Schulstandortes und der Bildungsqualität in Dörpen.

Über die Amtsnachfolge von Schwarz, den viele Menschen in seinem persönlichen Umfeld seit Jahrzehnten „Blacky“ nennen, ist nach den Worten von Regierungsschuldirektorin Karen Mull nach wie vor nicht entschieden. Das bestätigte die Vertreterin der Landesschulbehörde am Rande der Veranstaltung auf Nachfrage unserer Redaktion. Demnach übernimmt vorübergehend die stellvertretende Schulleiterin Mathilde Uhlenberg die Geschäfte. Die Entscheidung über die künftige Besetzung des hochrangigen Postens, für den es nach Informationen unserer Redaktion zwei Bewerber gibt, obliege dem Kultusministerium, erklärte Mull. Dem Vernehmen nach soll sie im März getroffen werden.

Der Dörpener Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU) zollte Schwarz „Lob, Dank und Anerkennung für alles, was du an dieser Schule geleistet hast“. Die Bewertung eines Schulleiters speise sich vor allem dadurch, wie sich seine Schule entwickelt habe. In diesem Zusammenhang verwies Wocken auf das Ergebnis der Schulinspektion aus dem Jahr 2011, wonach die Oberschule Dörpen mit ihren rund 800 Schülern und mehr als 50 Lehrern dank ihrer hohen Bildungsqualität und eines überzeugenden Bildungsangebotes zu den besten in ganz Niedersachsen zähle.

Regierungsschuldirektorin Mull bescheinigte Schwarz, der nach seinem Studium an der Pädagogischen Hochschule Vechta 1974 in Aschendorf als Junglehrer seine erste Stelle antrat, durch sein Wirken Spuren hinterlassen zu haben. Sie hob unter anderem sein zusätzliches Engagement bei der Qualifizierung neu ernannter Schulleiter hervor und stellte fest, das sich Schwarz den Herausforderungen in seinem Amt stets gestellt habe – „sofern die Veränderungen mit eigenen Vorstellungen übereinstimmten“.

Wie klar der scheidende Schulleiter Zuständigkeitsbereiche offenbar abzugrenzen pflegte, machte Mull anhand einer Anekdote über ihre erste Begegnung mit Schwarz deutlich. In seinem Dienstzimmer hätten sie ein „tolles Setting“ mit Kaffee und Brötchen, aber auch klare Worte erwartet. „Sie sind immer herzlich eingeladen. Aber eigentlich brauche ich Sie gar nicht – nur für die Personalplanung, damit ich immer genug Lehrer habe“, habe Schwarz seinerzeit zu ihr gesagt. Mull, die in ihrer Laudatio mehrfach Parallelen zu Schwarz’ großen Leidenschaften Camping und Fußball zog, würdigte den Pädagogen als eine „anerkannte Institution, die Angriffe von außen – manchmal auch locker – abgeschüttelt hat“.

Vom Ich zum Wir

Landtagspräsident Bernd Busemann nannte Schwarz einen idealtypischen Lehrer, Pädagogen und Schulleiter, der ein Glücksgriff für den Schulstandort Dörpen gewesen sei, der sich auch dank eines engagierten Kollegiums heute mehr als sehen lassen könne. Das sei nicht immer so gewesen, betonte Busemann und erinnerte an Zeiten mit zahlreichen Schulabgängern ohne Abschluss sowie an „hochpolitisch“ umstrittene Debatten um die Errichtung des Schulzentrums in zwei großen Bauabschnitten für einen zweistelligen Millionen-D-Mark-Betrag in den 1970er-Jahren.

Im Hinblick auf rückläufige Schülerzahlen warnte Busemann vor einer voreiligen Schließung kleinerer Grundschulstandorte, wie es sie auch in der Samtgemeinde Dörpen gibt. Kritische Worte fand er auch zum Thema Inklusion. Dass anerkannt gut geführte Förderschulen sozusagen über Nacht geschlossen würden, sei nicht nachvollziehbar.

Die stellvertretende Schulleiterin Mathilde Uhlenberg hob vor allem die „menschlich-kollegiale Art“ ihres Vorgesetzten hervor. Er sei stets ein höchst kompetenter Ansprechpartner gewesen und habe vielen Kollegen den Rücken gestärkt – auch, wenn es um persönliche Probleme ging.

Schwarz selbst nannte in einer Abschlusspräsentation die Entwicklung der Schule zur Eigenverantwortlichkeit im Jahr 2007 rückblickend als eine der wichtigsten schulpolitischen Entscheidungen. Es habe sich gelohnt, das Thema Schulqualität gemeinsam und aktiv anzupacken, betonte Schwarz. Eine seiner beliebtesten Thesen: „Weg vom ,Ich und meine Klasse‘ hin zum ,Wir und unsere Schule‘“.

Für musikalische und schauspielerische Einlagen während des Festaktes sorgten verschiedene Schülergruppen. Das Kollegium überraschte mit einer launig-anspruchsvollen auf ihren Chef gemünzten Interpretation des Achim-Reichel-Hits „Aloha he“ („Blacky ade“).

 
 
 (Quelle NOZ-Online 29.01.15)

 
 


Seite 7 von 22

Design by i-cons.ch / etosha-namibia.ch